Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Deshalb nimmt unser Kinderhaus Kringelland am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teil. Neben alltagsintegrierter sprachlicher Bildung sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien weitere Schwerpunkte des Programms.

Wir werden durch eine Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachlicher Bildung unterstützt. Unsere zusätzliche Fachkraft heißt Elke Lukas und ist schon seit 2012 in unserem Haus als Erzieherin mit Zusatzausbildung im Bereich Sprache tätig.

Frühe sprachliche Bildung leistet einen wichtigen Beitrag, damit jedes Kind gleiche Startchancen erhält. Daher widmen sich Sprach-Kitas folgenden Themen:

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung

Kinder erlernen Sprache in anregungsreichen Situationen inmitten ihrer Lebens- und Erfahrungswelt. Alltagsintegrierte sprachliche Bildung orientiert sich an den individuellen Interessen & Fähigkeiten der Kinder und unterstützt ihre natürliche Sprachentwicklung.

Inklusive Pädagogik

Vielfalt und Verschiedenheit sind eine Bereicherung im Kindergartenalltag. Diesen Wert erkennen pädagogische Fachkräfte in den Sprach.Kitas und nutzen ihn. Momentan sind in unserem Kinderhaus Kringelland Kinder aus 19 verschiedenen Nationen. Die Vielfalt der Kinder eröffnet zahlreiche Sprachanlässe und trägt so zu einer vorurteilsfreien Erziehung bei.

Zusammenarbeit mit Familien

Eine vertrauensvolle und willkommenheißende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Familien unterschiedlicher Herkunft ist notwendig, um Kinder ganzheitlich in ihrer Sprachentwicklung zu begleiten. Denn Sprachbildung findet zuerst durch die Eltern und auch zu Hause statt.

In unserem Kinderhaus findet alle sechs Wochen ein „Sprach-Elterntreff“ statt. Der Elterntreff bietet die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen (der Sprache betreffend) auszutauschen und neue Ideen zu erhalten.

„Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)